Standards

Klimaneutrale Gebäude

Den Weg zum klimaneutralen Gebäude oder einem Plusenergiehaus fixiert die EU-Richtlinie „Energy Performance of Buildings Directive" (EPBD 2020). Nach dieser müssen ab dem Jahr 2020 europaweit neue Gebäude „Nearly Zero Energy Buildings" (NZEB) Standard aufweisen.

Die niedrigen Verbrauchswerte dieser Gebäude sind die beste Voraussetzung zur Nutzung von Umweltenergien wie Sonne, Geothermie, Grundwasser oder auch Eisspeicher.

Diese können über Raumkonditionierungssysteme optimal genutzt werden. Zur Eigenenergieerzeugung wird Fotovoltaik eingesetzt.

Verschiedenen Baustandards und Gebäudetypen zeigen schon heute auf, wie das Ziel des klimaneutralen Gebäudes erreichbar ist.

 

KfW-Effizienhaus

Dieser Standard steht ebenfalls für einen sehr niedrigen Energiebedarf. Referenz sind die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Ein KfW-Effizienzhaus ist ambitionierter als ein Gebäude nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung.
Die Vorgaben der EnEV basieren auf einem Referenzgebäude im Neubau.  In der Logik der KfW enstpricht  ein Effizienzhaus 100 der Vorgabe der EnEV an den Primärenergiebedarf eines Neubaus. Ein KfW-Effizienzhaus 70 ist 30% besser.

Andere Vorgaben greifen bei Bestandsgebäuden. Um dem Ordnungsrechts zu genügen, dürfen diese bei einer umfassenden Modernisierung einen um 40 % höheren Jahresprimärenergiebedarf als ein Neubau haben.

Mit dem KfW-Effizienzhaus 100 fördert die KfW daher Bestandsgebäude, die die Anforderungen der EnEV an einen Neubau erfüllen, bei KfW-115 darf der Primärenergiebedarf um 15 Prozent höher sein. Insgesamt gibt es sieben KfW-Effizienzhaus-Standards, wobei die vier weniger anspruchsvollen Effizienzhausklassen (KfW-Effizienzhaus Denkmal und 115 – 85) nur für den Bestand und das anspruchsvollste (KfW-Effizienzhaus 40) nur für den Neubau gelten.

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